Die Bewegung und der Charme des Flamenco sind kürzlich zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt worden! Dieser Tanz – und vor allem diese Musik – sind so lebendig und sensuell, dass sie mit dem Klang der Gitarre und dem perfekten Rhythmus vibrieren, der Rhythmus der Hände, der Klang der Fersen auf dem Boden und das Klappern der Kastagnetten, verkörpern die gesamte Sinnlichkeit der Menschheit. Die Mischung aus den Klängen des Okzidents und des Mittleren Orients erinnern an die Liebe, den Schmerz, die Einsamkeit, die Freude, den Tod, das Leben. Generell betrachtet ist der Flamenco der Seinszustand der menschlichen Seele und daher trifft er auf alle gleichermaßen zu.

In Spanien wird er als Spitze der traditionellen Musik gesehen, als höchster Ausdruck der Zigeunerkultur und Andalusiens: heiße Erde, sinnlich, wo es an den Stränden im Sommer Flameco-Guitarrenmusik gibt oder wo man die Tänzerinnen in den auffallenden Kleidern sehen kann. Nicht ganz Spanien beruft sich auf diese Tradition, aber die Autonomen Kommunen sind ihm ebenfalls anheim gefallen, organisieren Konzerte, Feste und Festivals zu seinen Ehren.
Sollten sie im Februar in der wunderschönen Stadt Valencia sein, verpassen sie nicht das 16. Flamencofestival, das dieses Jahr in etwas abgespeckter Form begangen wird (nur drei Tage), aber mit der Teilnahme der wichtigsten Musiker und Tänzer punkten kann: Juan Valderama (mit seinen „Weißen Klängen) , die Grammygewinnerein Niña Pastori (mit ihrem kommenden Album“La Orilla de mi pelo”) und die Tanzkompanie Compañía de Danza Joven Mediterráneo, sowie Künstler wie Belén Maya, Olga Pericet y Luis Ortega.
In den schönen Sälen des beeindruckenden Palau der nach den Worten von Montserrat Caballé eine “exeptionelle Akustik besitzt” wetteifern die Interpreten in diesem fabulösen Wettbewerb der Musik und des Tanzen am 11. und 19. Februar sowie dem 3. März miteinander.
Das Festival war, durch die schwere wirtschaftliche Krise, die ganz Spanien betrifft und dabei vor allem die autonomen Kommunen wie Valencia, von der kompletten Auflösung bedroht – aber zum Glück konnte es gerettet werden. Alle die gerne in diese schöne Stadt Spaniens reisen wollen, können sich die Darbietungen der Künstler ansehen, die man nur ganz selten außerhalb der iberischen Halbinsel bewundern kann.
Juan Valderama (er interpretiert die Tarantas und Malagueñas) hat die Ehre, diese Veranstaltung einweihen zu dürfen (11.2.). Ein phenomenaler Sänger, der ursprünglich gar nicht aus dem Flamencobereich kommt, aber der mit seinem Rhythmusgefühl hier sein zu Hause gefunden hat und der diese Art der Musik auf meisterhafte Weise umsetzt.
Am 19.2. wird die Compañía de Danza Joven Mediterráneo auftreten. Das Spektakel, das von der kürzlich neu besetzten Kompanie aufgeführt wird, beinhaltet Titel wie “Siluet”, “7 rosas”, und “Sonar”. Insgesamt werden es 22 Tänzerinnen sein, die die Bühne beherrschen und mit ihnen drei indernationale Stars: Belén Maya, Olga Pericet y Luis Ortega.
Und zu guter letzt soll noch auf Niña Pastori verweisen werden (3.3.), die den Wettbewerb mit ihrer neuesten Arbeit abschließt.
Das Festival hat eine Webseite auf der sie das Programm einsehen können: http://www.palaudevalencia.com/ver/50/XVI-Festival-Flamenco-de-Valencia.html
Wenn sie in deisen tagen in Spanien sind ist dies ein grund, ihren Aufenthalt zu verlänger und appartments in Valencia zu buchen: dann können sie an diesem unvergesslichen Spektakel teilnehmen.



Übersetzt: Miriam






